Druckversion
Dienstag, 21. November 2017
header_06
Über uns Bildungsangebot, Schulformen und Kooperation Projekte und besondere Angebote Informationen

Förderverein der BBS 6

Der Verein führt den Namen Verein zur Förderung von Bildung und Erziehung benachteiligter Jugendlicher in Hannover e.V.
Er hat seinen Sitz in Hannover und ist in das Vereinsregister eingetragen.

Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung und Erziehung benachteiligter Jugendlicher, insbesondere die Durchführung und Unterstützung pädagogischer Maßnahmen, sowie die Durchführung wissenschaftlicher Untersuchungen über den zu fördernden Personenkreis.

Durch den Verein werden Schülerinnen und Schüler der BBS 6 gefördert.
Unterstützt werden können u. a. Klassenfahrten, Teamtraining, Beschaffung von Unterrichtsmaterialien und Veranstaltungen.
Aktuell hat unser Verein 28 Mitglieder und für die BBS 6 einen hohen Stellenwert erreicht. Viele kleine Dinge, die aber ausschließlich Jugendliche betreffen müssen, sind ohne unseren Verein nicht mehr denkbar bzw. finanzierbar.

  • 1. Vorsitzender:  Carsten Schierholz
  • 2. Vorsitzender:  Sylke Tuschick
  • Schatzmeister:    Per Ulrich     

Konto:
Förderverein der BBS 6
Sparkasse HANNOVER
Kto.Nr. 188 000
BLZ. 250 501 80

Chronik des Fördervereins

Es war einmal… und es ist immer noch so notwendig wie damals!!!

Am 9. Juli 1984 luden Eilart Kuck, Günter Lang und Christian Postel zu einer Gründungssitzung des „Vereins zur Förderung von Bildung und Erziehung benachteiligter Jugendlicher in Hannover e.V.“ in die BBS 6 ein.
Ausgangspunkt war eine ehemalige Schule der Engländer, die die Bundesvermögensverwaltung zu einem günstigen Betrag vermieten wollte. Die Idee der Gründungsmitglieder war es nun, mit den Jugendlichen des Stephanstiftes, der BBS 6 und der Werkstatt Hannover GmbH diese Schule zu einer Freizeit-, Seminar- und Ferienstätte umzubauen.
Das Haus sollte dann insbesondere von benachteiligten Jugendlichen, die aus finanziellen Gründen an keinen Klassenfahrten und Freizeiten mitmachen können, zu einem niedrigen Preis genutzt werden. Der Verein wurde gegründet, eine Satzung verabschiedet, der Eintrag beim Amtsgericht erfolgte und Eilart Kuck wurde der erste Erste Vorsitzende.
Nach einer 1,5 jährigen Umbauphase mit den benachteiligten Jugendlichen konnten wir unser Haus auf dem Ith, in dieser wunderschönen und interessanten Umgebung anbieten. Und die Gruppen kamen, die dieses Angebot (niedrige Preise, Selbstversorgung, keinen Hausmeister und ein gutes Freizeitangebot, ...) wahrnahmen.
  
Die örtliche Presse berichtete von unserem Konzept und die Belegung wuchs mit der Zeit, sodass wir über die Belegung eine Kostendeckung erreichten. Spenden, Mitgliedsbeiträge und sonstige Einkünfte wurden in die Verbesserung unseres Hauses verwendet. Diese Jahre sind gekennzeichnet durch ständige Renovier- und Ausbauarbeiten (z.B. Erstellung neuer Betten, Umbau der Küche und Bau neuer Tische).
1991 verkaufte die Bundesvermögensverwaltung das gesamte Gelände. Der Zuschlag ging an einen örtlichen Unternehmer, der das gesamte Gebiet kaufte.
Da der neue Eigentümer kein Konzept hatte, konnten wir das Haus weiterhin bis Ende 1994 mieten und nutzen. Leider war kein langfristiger Mietvertrag zu erhalten, so hieß es Anfang 1995 Abschied nehmen.
Abschied nehmen auch von dem Angebot benachteiligte Jugendliche eine Klassenfahrt, einen preiswerten Aufenthalt in ihrer Gruppe oder auch Ferien direkt zu bieten und Ausschau zu halten für diesen Personenkreis adäquate Möglichkeiten auszuloten? Ein großes Haus zu mieten oder sogar zu kaufen war zu vernünftigen Konditionen bis heute nicht möglich.
Aber, so entschieden die Mitglieder auf einer Vollversammlung, wir lösen den Verein nicht auf, sondern unterstützen mit dem neuen Ersten Vorsitzenden Detlef (Justus) Liebig weiterhin Jugendliche, die finanziell benachteiligt sind und Projekte, die ohne Hilfe der Mitglieder nicht oder nur bedingt stattfinden würden. 
So war es z. B. möglich, Jugendlichen eine Fahrt nach Auschwitz zu finanzieren, die dort auf der Gedenkstätte gearbeitet  und mit der dortigen Berufsschule eine Kooperation begonnen haben. Diese Schule hat uns ebenfalls mehrmals in Hannover besucht und mit unseren Schülern an Projekten gearbeitet, woraus sich das Auschwitz-Begegnungs-Projekt gebildet hat, welches schon mit nationalen und internationalen Auszeichnungen versehen wurde.
Heute werden vielfältige Projekte für benachteiligte Jugendliche unterstützt, damit die Gruppenerfahrungen nicht am Geldmangel scheitern.
Weiterhin bildet der Verein die finanziellen Rahmenbedingungen und rechtlichen Grundlagen zur Verwirklichung von Großprojekten, wie z.B. die Erstellung der 34 kWp Fotovoltaik-Anlage auf dem Sporthallendach unserer Schule.
                                        
Flyer zum Förderverein

    
Mitglied im Landesverband des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen e.V.
DaZNet – Durchgängige Sprachbildung mit System
daznetlogo
Preisträger Hidden Movers Award 2013
Mobility Award 2012
DEICHMANN-Förderpreis gegen Jugendarbeitslosigkeit 2012